Depression (neurotische)


Der Patient weist ein chronisch depressives Erleben auf und zeigt ein Verhalten geringeren Ausprägungsgrades, was emotionale Höhen und/oder Tiefen anbelangt . Der Patient wirkt gehemmt und äußert sich eher in einer pessimistisch-skeptischen Weise. Der Antrieb und das Denken ist für diesen Menschen eine große Anstrengung. Er grübelt, beklagt sich und zeigt häufig vegetative Symptome wie z. B. Schlafstörungen. Eine latente Suizidalität liegt wie ein Schatten auf diesen Menschen bzw. eine Verdruß dem Leben gegenüber. Die übergroße Angst vor Verlust, die Ablehnung, Trennung und das Verlassenwerden, neben einem schwach ausgeprägtem Selbstwertgefühl bringt diesen Menschen immer wieder in Situationen, in denen er sich entweder stark anpasst und/oder sich in Abhängigkeiten jeglicher Form bringt. Meistens resultiert diese Verhaltensstruktur auf frühkindlichen Traumatisierungen, durch die das Kind in seiner Selbstwerdung gehindert wurde.