Körpertherapie

Körpertherapeutische Methoden werden gerne als zweite Disziplin in der Psychotherapie eingesetzt.

Für mich ist es gar nicht vorstellbar, psychotherapeutisch zu arbeiten, ohne den Körper einzubeziehen, da Körper und Geist in einer untrennbaren Wechselwirkung zueinander stehen.

Im Alltag laufen unser körperlicher Ausdruck und das körperliche Empfinden unbewußt, ja automatisch ab und zwar so selbstverständlich, daß sie zum Ich-Gefühl gehören.  Im körperlichen Ausdruck sind jedoch viele Informationen gespeichert. So kann sich z. B. der innere Glaubenssatz „ich bin nicht gut genug“, der vielleicht in der Kindheit entstanden ist, in körperlichen Strukturen festsetzen.

In der Körpertherapie geht es vor allem um eine verbesserte Körperwahrnehmung. Dadurch können unbewusste psychische Prozesse aufgedeckt, also ins Bewußtsein gebracht werden. Der Fokus liegt während des Therapieprozesses vor allem auf dem körperlich empfundenen Erleben.

Mein Reportoire ist breit gestreut: so  setze ich Achtsamkeits-Übungen, bioenergetische Übungen nach Alexander Lowen, Elemente der Core Energetic Therapie nach John C. Pierrakos, Körperpsychotherapie nach Wilhelm Reich und den Ansatz von Albert Pesso`s Psychotherapie  sowie Jin Shin Jyutsu, japanisches Heilströmen, ein.  Yoga Übungen, spezielle Atemtechniken und selbstverständlich Meditation  wende ich ebenso gerne an.

Welche Art der Körpertherapie Anwendung findet, hängt vom Einzelfall ab und von der Bereitschaft, sich darauf einzulassen. Nach meinem Verständnis gibt es keine Methode, die allwissend „heilt“. Alle Methoden haben ihre Berechtigung, und und bezwecken das Lösen von Energieblockaden, ein Aufdecken von festen Körperstrukturen und deren Veränderung durch neue Körpererfahrungen.

Neurologisch betrachtet findet in unserem Gehirn eine Neuorientierung durch veränderte Wahrnehmung des eigenen Körpers statt.  Damit wird eine Möglichkeit geschaffen, besonders unser bisheriges „Fühlen“ zu verändern und positiv zu beeinflussen.