Zwänge


Wenn Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen im Vordergrund der Symptomatik stehen spricht man von Zwangsstörungen.

Die Zwänge drängen sich immer wieder auf und es gelingt nicht, sich gegen sie zu wehren. Dabei weiß die betroffene Person genau, daß dass die damit verbundenen Handlungen unsinnig sind. Zwangsphänomene haben die Tendenz sich auszuweiten, bis dahin, daß das Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Zwangserkrankungen und Depressionen treten des öfteren gemeinsam auf, sozusagen als „Bruder und Schwester“.

So spricht man auch von der sogenannten Co-Morbidität oder auch der Vergesellschaftung. Der Zwang hält sozusagen die Depression in „Schach“. Zwänge treten ebenfalls als einzelne Symptome bei einer Vielzahl anderer seelischer Erkrankungen auf z. b. bei hypochondrischen- und Angststörungen.

Auch gesunden Menschen sind Zwänge nicht fremd, die sich in Überlastung und Kontrollbedürfnis, in Zuständen von Anspannung und Ermüdung aufzeigen können.